Kathi’s Blog


von San Luis Obispo nach San Francisco
11. September 2009, 16:03
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entlang am wunderschönen Highway One nach Monterey (wo wir die erste Nacht verbrachten), und San Francisco, eine fantastische Stadt!! Heute werden wir Chinatown, Alcatraz und die Golden Gate Bridge ansehen und bestimmt noch einiges mehr :)

hier ein paar Eindrücke …



Michael hat die CPL Prüfung geschafft!
8. September 2009, 19:58
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Einfach unglaublich!!! Sind um 5 Uhr nach L.A. gefahren, Michael hatte hier eine strenge Prüfung, 1,5 h Theorieprüfung in Englisch und dann noch eine gute Stunde Fliegen (ohne Türen!) und jetzt …. jetz ist er BERUFSPILOT!!!!!



31. August 2009, 01:51
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Sonntag, 30. August 2009

Es hat gestern wieder über 40° C gehabt und wir sind fast verreckt. Die Luft ist dermaßen trocken, dass die Erde nur noch aus Staub besteht und man so gut wie nur Brauntöne in der Landschaft sieht. Der Vorteil an der trockenen Luft ist, dass man nicht so schwitzt… jedenfalls haben wir es fast nicht ausgehalten und sind schnurstracks zum Meer gefahren um uns dort abzukühlen. Es war auch eine richtige Abkühlung! Das Wasser hat hier eisige Temperaturen und es nimmt einem glatt die Luft weg, wenn man die ersten paar Schwimmzüge macht. Die großen Wellen haben es uns aber nicht möglich gemacht richtig zu schwimmen, wir haben uns stattdessen wieder am Strand aufgewärmt und den Surfern und den Hunden zugesehen. Die Hunde dürfen hier nämlich einfach herumrennen, ander Hunde beschnüffeln, über anderer Leute Handtuch rennen, irgendwelche Herumliegenden bespritzen und auch ihr Geschäft verrichten. Die Leute hat es nicht wirklich gestört und wir waren sehr überrascht, dass niemand auch vor den großen Hunden keine Angst hatte und eine solche entspannte Atmosphäre herrschte – bei uns wär so was wohl nicht möglich …



31. August 2009, 01:50
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Samstag, 29. August 2009

Sitz auf der Terrasse mit Blick auf dem See, komm mir vor wie in der Sauna, trockene Luft, heißer Wind wie ein Haarfön. Michael sitzt mir gegenüber und ist konzentriert am lernen.

Hier nehm ichs ziemlich gemütlich, mach die meiste Zeit über Sachen für die ich daheim oder die letzten Jahre (!) nie Zeit hatte.

Dienstag und Mittwoch hab ich mich meinen Nepalbildern gewidmet, diese aussortiert, im Internet nach einem Fotoblog-anbieter gesucht (das ist ein Fass ohne Boden) und dann am Mittwoch die Auswahl aller Nepalbilder ins Netz gestellt. Ich würde das daheim nie machen, würde mir die Zeit net nehmen. Ich glaub ich nütz die jetzige Motivation aus und stell noch ein paar ältere Bilder online … Jedenfalls hab ich den halben Dienstag und den gesamten Mittwoch im Hangar  bei Michael verbracht! Unglaublich! Ich hab aber noch genügend Zeit die Gegend hier zu erkunden, die läuft mir in den nächsten 10 Tagen nicht davon. Aber am Dienstag Abend sind wir noch auf den Bioshop Peak gelaufen, haben uns beim Sonnenuntergang auf ein Felspitzle gesetzt und die Aussicht genossen (dort oben hab ich mit dem Michael auch etwas wichtiges besprochen – ihr wisst was ich mein …;) )

Wir holten uns auf dem Heimweg noch zwei megagroße, american size Veggy-Pizzas, die waren wahnsinnig gut. Ich glaub ich hab noch nie so eine gute vegetarische Pizza gegessen! Am nächsten Tag aßen wir zu Mittag dann im Hangar die zweite Pizza.

Am nächsten Tag, Donnerstag, wollte ich wieder ein bisschen in die Sonne liegen, es war aber viel zu heiß. Man konnte sich nicht draußen aufhalten. Ich hab also gelesen, und mich an die Panoramabildbearbeitung gemacht. Am späteren Nachmittag bin ich mit dem Rad in den Hangar gefahren. Hab beim Hinfahren Michael im Hubschrauber beobachtet – der Hubschrauber war beleuchtet, blinkte in alle Richtungen und flog im Abendhimmel auf und ab. Sie trainierten Autorotation. Ich war mächtig stolz. Vom Hangar fuhren wir dann gemeinsam mit dem Auto zurück und holten uns bei einem Mexikaner ein fantastisches Abendessen.

Wir schliefen lange aus, fingen an zu frühstücken, als plötzlich zwei Handwerker vor der Türe standen und erschraken, weil dort welche saßen und bei offener Türe frühstückten. Christine war nämlich am Morgen um 7.30 Uhr gekommen um das Haus aufzusperren, wie wir später herausfanden, damit die Handwerker, die einen Treppenlift abbauen sollten, hinein können. Wir sperrten natürlich wieder ab, verdattert über Christines vergesslichkeit, dass sie die Türe offen ließ. Die Handwerker erklärten uns was sie vorhatten und dass sie schon mehrmals vorne geklopft hatten. Michael sperrte ihnen also auf. Während sie arbeiteten genossen wir ein super Frühstück und legten uns sobald sie gegangen warfen eine Decke aufs Gras vor dem See und sonnten uns, Michael lernte. Allerdings hielten wir es max. fünf Minuten aus und dann mussten wir in den Schatten umziehen, es war einfach zu heiß und schwül. Später las ich in den Reiseführern und fing an unsere Rundreise zu planen. Ich schrieb die einzelnen interessanten Stationen auf (von denen es einfach zu viele gibt) und errechnete die Tage. Es werden ca. 1700 Meilen sein, die wir zurücklegen werden.

Am Abend als ich mich richten wollte, um in den Park und dann zum Hangar zu fahren, war plötzlich der Strom weg! Super! Ich machte mich auf die Suche nach dem Sicherungskasten, fand nur einen ziemlich veralteten Kabelsalat, von dem ich beschloss lieber die Finger weg zu lassen. Michael, den ich am Telefon gerade in einer Helikopter-Tankpause erwischte, konnte mir auch nicht weiterhelfen. Ich beschloss das viele Eis im Tiefkühlfach, das nach ca. 20 min bei der Hitze schon zu schmelzen anfing heraus zu brechen. Denn wenn das geschmolzen wäre, wäre der ganze „tolle“ Spannteppich, der intelligenterweise auch unter dem Kühlschrank und im Kochbereich verlegt war, total durchnässt gewesen. Nachdem ich es geschafft hatte, und das Eis herausgewürgt hatte, sah ich auf die Uhr und dachte, ok, den Park den machst du morgen, das geht sich jetzt alles nimma aus. Ich fuhr also mit dem Rad Richtung Hangar. Nach fünf Minuten sprang die Kette heraus. Natürlich hatte ich keine Ahnung wie man so was wieder ins Zahnrad hinein bekommt. Irgendwann schleuderte ich das Rad etwas angenervt verkehrt auf den Gehsteig, um besser an alles ran zu kommen. So sah ich auch gleich, dass man das kleine Rädchen unter dem Zahnrad am Hinterrad einfach zum Vorderrad spannen kann und so kinderleicht die Kette einfädeln kann. Das war also erledigt. Die Finger waren schwarz. Ich schwang mich aufs Rad und fuhr energisch los. Nach einer Ampel, bei der ich eigentlich nach links und dann gleich wieder nach rechts abbiegen müsste, bin ich gleich nach rechts. Die Richtung hat immer hin gestimmt, das war auch der Grund warum ich überzeugt, war die richtige Straße entlang zu fahren. Sogar auch noch, als ich schon ca. 10 min neben der US101 gefahren bin, die ich am Vortag nicht einmal gesehen hatte, bildete ich mir ein, die Kreuzung da vorn, müsste die sein, wo man links abbiegen muss. Leider war sie das nicht. Ok, alles wieder zurück. Hab ich halt einen Radausflug gemacht. Inzwischen war es dunkel und die Autos düsten an mir vorbei, ich fuhr langsamer, es wurde ziemlich gefährlich. Schlussendlich erreichte ich den Hangar und musste dort sogar noch auf Michael warten! Ich war also nicht sehr zu spät gekommen …

Beim Heimfahren entdeckten wir einen super Lebensmittelgeschäft mit einer fantastischen Auswahl an wirklich guten, qualitativen Lebensmitteln. Etwas teurer aber sicher jeden cent wert. Wir fanden sogar Soja-Würstle!! Wir kauften Soja-Wienerle, Brot, Ketchup, Senf und machten uns daheim Hot Dogs, die wir vor einem Videofilm aufm Compi genossen.



25. August 2009, 18:47
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stell mal die ersten paar Eindrücke ins Netz … die Straßen von L.A., unser fettes Auto für fünf Wochen, Landschaft am San Marcos Pass, unser leeres Haus in San Luis Obispo



meine telefonnummer in amerika
22. August 2009, 16:04
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michael hat mir hier ein handy organisiert, man kann mich unter +1 805 704 1590.
ich versuch aber auch ab und zu im hangar vom michael ins internet zu gehen, um mit eu zu skypen …



22. August 2009, 16:02
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gerade haben wir ein super amerikanisches frühstück genossen: filterkaffee, zimtröllchen und cornflakes mit milch, toast mit salziger butter und marmeladengelee. draussen sind auf center boulevard die fetten autos vorbeigedüst und ab und zu eine rettung oder polizei mit der typischen sirene. nachher fahren wir mit dem riesen auto, das michael gemietet hat, nach san luis obispo und werden vielleicht gelegentlich anhalten um uns was anzusehen. aber michael muss um 15.00 uhr wieder fliegen…

gestern wollten wir noch etwas essen, sind die strasse auf und ab gegangen aber die restaurants waren alle geschlossen bis auf die drive in, die alle geöffnet waren. also mussten wir zurück zum motel und das auto holen, um 50 m weiter in einen drive in zu fahren und dort einen grusigen fishburger mit pommes zu kaufen – eben der richtige einstand hier in den usa!



bin in LA!
22. August 2009, 05:15
Gespeichert unter: California, Los Angeles

bin gut angekommen, musste durch den ganzen Bürokratiescheiß durch und dann hat mich Michael abgeholt!!! – natürlich mit einem fetten Amischlitten, und dann is er mit mir die breiten Straßen zwischen den Lichtern bis zum 10 min entfernten Motel gefahren. bin froh jetzt endlich angekommen zu sein. es ist jetzt hier 22:10 Uhr, das bedeutet, dass ich seit 27 Stunden unterwegs bin. jetz werden wir no was essen gehen …

i schick euch allen gaaaanz liebe grüße aus den USA! :)



jetz gehts ab in die USA!
20. August 2009, 08:48
Gespeichert unter: California, vor der Reise

morgen ist mein Flug nach Los Angeles und ich werd endlich den Michael wieder sehen! :) kanns kaum noch erwarten! bin jetzt schon langsam aufgeregt – ein langer Flug vor mir, eine lange Reise nach Kalifornien. Michael wird mich dann in L.A. abholen und wir werden am nächsten Tag dann nach San Luis Obispo fahren – mit „unserem“ coolen Jeep, den Michael für die 5 Wochen gemietet hat und mit dem wir durch ganz Kalifornien fahren werden! Jipii! Freu mi jetz scho riesig!



14. August 2009, 14:03
Gespeichert unter: Nepal, nach der großen Reise

hab mich jetzt erstmal vom Kulturschock nach der Ankunft von Nepal in Österreich erholt. Meiner Familie hab ich eine Auswahl der Fotos gezeigt und dazu erzählt – hat drei Stunden gedauert! Die Armen … mussten lange aushalten! Also nun werd ich eine kleinere Auswahl der Bilder auf meinen Blog stellen. Viel Spaß beim angüxeln! :)



1. August 2009, 07:52
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komm morgen um 19.30 Uhr in Zuerich an.

Freu mi scho auf eu!
hab meinen letzten Nachmittag hier in Nepal … recht seltsam … und traurig … werd mich irgendwo in die Sonne setzen, einen Icedcoffee trinken und dann vielleicht noch Humus mit Naanbrot essen. Dann geh ich schlafen.

Bis bald!
Eure Kathi



28. Juli 2009, 05:47
Gespeichert unter: Nepal

Es regnet und regnet und regnet … Also bin ich gestern ins Int. Mountaineering Museum gelaufen und hab mir dort eine super Ausstellung ueber die Bersteiger in den Bergen Nepals angesehen. War sehr interessant! Ich hab richtig Fernweh in die Berge bekommen – moecht unbedingt hier wieder Trekken gehen, es ist einfach so unglaublich schoen in den Bergen hier!
Ansonsten habe ich gestern nur gelesen und relaxt. Sehr angenehm :)

Was ich heute mache, oder welches Museum ich heute ansehe (es regnet immer noch) weiss ich noch nicht. Zumindest hatte ich mal die Zeit und die Musse (schaut fuerchterlich aus mit zwei „s“) den Blog upzudaten …

Bis bald – vielleicht hoert ihr das naechste Mal schon daheim in Oesterreich persoenlich von mir??
eure Kathi



28. Juli 2009, 05:25
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Am Freitag um 7:00 Uhr ging dann der Bus nach Pokhara, wo ich meine letzte Woche in Nepal verbringen werde.
7 h spaeter erreichten wir Pokhara, es war fuerchterlich schwuel und die Sonne brannte herunter. Pokhara liegt nur 450 m tiefer als Kathmandu – also auf ca. 1000 m und man spuert den Unterschied von der Temperatur her unglaublich.
Das Beste an dem Tag war ein Icecoffee (die machten uns extra eine Kugel Eis hinein) und ein Schokikuchen. Den genossen wir im Garten eines Cafes mit Sicht auf den wunderschoenen See Pokharas. Es ist herrlich hier ohne den ganzen Verkehrslaerm und den Stress von Kathmandu – nun kann ich mich von den letzten zwei Wochen richtig erholen. Ich bin sehr froh, dass ich hier her gekommen bin. Wir haben im Hotel Natures Greys Guesthouse eingecheckt, was auf uns ganz ok und sauber wirkte …

Den naechsten Tag, Samstag, verbrachten wir auf einem gemieteten Ruderboot auf den See von Pokhara – war sehr entspannend, richtig Urlaub!

Es folgte eine HORRORNACHT!!!

Wir sahen, wie eine Kakerlake ueber das Bett von Alyssa und Julia rannte und dann irgendwo verschwand. Muede vom Tag und der vielen Sonne auf dem See schliefen wir aber dann doch gleich ein. Ausserdem war das nicht das erste Mal, dass wir Kakeraken im Zimmer hatten. Aber noch nie waren die in unser Bett gekommen: 10 min nachdem wir eingeschlafen waren, rannte eine Kakerlake meinen ganzen Arm entlang! WAAA! Die anderen gleich hellwach, zuendeten das Licht an. Wir suchten 5 min und fanden eine andere Kakerlake, die wir leider nicht mit dem Schuh erwischten > drei schreiende Maedels standen nun im voellig hysterisch im Zimmer, weil wir zwei weitere Kakerlaken wieder am Bett fanden und sie wieder nicht erwischten. Schlussendlich beschlossen wir bei Licht zu schlafen, was dann zwar die Kakerlaken davon abhielt ueber uns herumzukrabbeln, was aber hunderte von Riesen-Fliegenden-Ameisen anlockte. Die naechsten Male wurden wir Wach weil Julia zweimal aufschrie, nachdem sie irgendwelche Falter oder andere fliegende Viecher beruehrten (wir waren einfach zu aufgewuehlt durch die Kakerlaken und konnten nicht mehr richtig schlafen). Als wir trotztem wieder einnickten schreite wenig spaeter Alyssa auf, weil ihr ein Viech INS OHR GEFLOGEN IST!!! Sie konnte es innen spueren, wir waren aber nicht in der Lage irgendetwas zu sehen … Ein Albtraum, sie hatte irgendetwas im Ohr, das da drin herumkrabbelte aber nicht mehr herauskam. Wir beschlossen sofort auszucecken – es war ca. 4.30 Uhr in der Frueh – und in ein privates Spital zu fahren. Dort hat man ihr das Ohr ausgespuelt und schlussendlich kam das Viech heraus – eine Art Motte …

Unglaublich erleichtert watschelten wir im Regen mit unseren Flip Flops zuruck zum Touristenviertel uns suchten nach einem neuen Hotel. Wir fanden ein echt SAUBERES und VIECHERFREIES Hotel mit einem netten Besitzer. Dann genossen wir dort ein gutes Fruehstueck.

Die Maedels wollten an dem Tag nur noch Souvenirs shoppen und ich ging mit, weil ich hier eh noch eine knappe Woche hatte um irgendetwas anzusehen.

Die folgende Nacht schliefen wir alle tief und fest durch, war ein herrliches Gefuehl! Alyssa und Julia mussten nach dem Fruehstuck nach Kathmandu zurueckfahren und seit dem bin ich nun alleine in Pokhara.



Verabschieden von der Familie und von Banepa
28. Juli 2009, 05:20
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Am Mittwoch nach dem Massagekurs packte ich die letzten Sach in meinem Zimmer in Banepa. Ich war recht traurig … Es ist sehr komisch und so unreal jetzt auf einmal von dort wegzufahren. Ist wie ein neues zu Hause geworden. Schlussendlich sass ich auf meinem Bett und starrte in den nun leeren Raum. Meine Koffer standen in der Ecke, fein saeuberlich gepackt, aber viel zu schwer, weil ich so viele Mitbringsel gekauft habe. Dann versuchte ich zu schlafen – vielleicht 3 h lang …
In der Frueh um 7:15 holte mich der Bus von der Organisation ab, um mich nach Kathmandu zu bringen. Es war dann richtig traurig als ich mich von der ganzen Familie verabschieden musste. Schnell nochmal alle druecken und ab gings nach Thamel. Das letzte Mal durch die Gassen zur Hauptstrasse und dann die Strasse nach Kathmandu …
Dort checkte ich mir schnell ein Hotel verstaute mein grosses Gepaeck im Hotel und ging zum letzten Mal zum Massagekurs.



Massagekurs
28. Juli 2009, 05:09
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Von Dienstag bis Donnerstag der darauffolgenden Woche hatte ich jeden Tag Massagekurs, was pickelharte Arbeit war! Ich hatte meistens 3 Stunden Ayurvedic und am Nachmittag 3 Stunden Shiatsu Massage und musste ausschliesslich praktizieren, was sehr lehrreich war aber unglaublich anstrengend. Ich musste jeden Tag von Banepa nach Kathmandu fahren und am Abend wieder zurueck: jeden Tag ca. 4h Busfahrt und 1h Fussmarsch durch die Stadt und wieder zurueck. Ich war jeden abend voellig kaputt. Der Kurs war fantastisch – ich lernte extrem viel und die Lehrer waren sehr zufrieden mit mir :) Shiatsu ist vor allem interessant, weil es auch in der Physiotherapie angewendet werden kann. Ayurvedic dagegen ist einfach sehr enspannend. So hatte ich zwei voellig verschiedene Kurse, was ich fuer eine super Loesung fand. Der Shiatsulehrer war sehr gut, hat ein breites auch medizinisches Wissen und 10 Jahre Berufserfahrung, dementsprechend konnte ich viel von ihm lernen.
Die letzten beiden Tage waren besonders hart, weil ich jeweils in Shiatsu und Ayurvedic drei bis vier Stunden „durchmassierte“, um die ganzen gelernten Techniken nochmals zu wiederholen. Aber an beiden Tagen bekam ich abschliessend selbst eine Shiatsu und eine Ayurvedic Massage (90 min), was dann sehr gut tat! ;)



RAFTING!!!!
28. Juli 2009, 04:59
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Rebekka (DM) fragte mich, ob ich nicht am Montag mitkommen moechte zu einer Raftingtour. Da hatte ich nur das Problem, dass mein Massagekurs am Montag anfangen wuerde. Aber so ein billiges und tolles Angebot (viele meiner Freunde wuerden mitgehen) wuerde ich nicht mehr bekommen … Ich ging also ins Massagestudio und fragte ob es moeglich waere den Kursstart auf Dienstag zu verschieben und ob ich die versaeumten Stunden am Samstag nachholen koennte. Man sagte mir, dass es ueberhaupt kein Problem sei. Nun konnte ich mit zum Rafting!!

Am Montag um 06.30 Uhr in der Frueh trafen wir uns und fuhren mit dem Bus ca. 3,5 h Richtung Pokhara, westlich von Kathmandu. Dort empfing uns ein sehr ernster und knallharter aber amuesanter Raftingguide, der uns schnell die wichtigsten Dinge und vor allem Kommandos erklaerte. Dann gings auch schon los! Hinein ins schwarz, grau, braune und sandige, dreckige Wasser! Wir hatten einen riesen Spass und wurden klitschnass. Einige sprangen sogar ins Wasser und liessen sich mit der Schwimmweste den Fluss hinuntertreiben! – Was aber keine so gute Idee war, wie sich spaeter herausstellte, denn Adam (USA) bekam von dieser Aktion Typhus, weil er nicht geimpft war. Es hat ihn ziemlich schwer erwischt :( . Das Wasser war einfach unglaublich schmutzig.
Nach dem Raften genossen wir eine Dusche unterm einem Wasserfall, um den aergsten Schmutz und Sand herunterzuwaschen und dann fuehren wir ca. 5 h wieder zurueck nach Kathmandu. Wir waren alle fix und fertig.



zwei Tempelstaetten, die nicht unterschiedlicher sein koennten
28. Juli 2009, 04:34
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Am Samstag fuhren wir (die neuen Volunteers und ich) in der Frueh nach Kathmandu, weil wir Pashupathinat ansehen wollten. Pashupathinat ist die heiligste Tempelanlage der Hindus in Nepal und das ist so ziemlich das einzige Touristenziel, das ich bis jetzt noch nicht gesehen hatte. Am Samstag werden dort immer die Feuerbestattungen durchgefuehrt.
Wir gingen vom Buspark von Kathmandu aus dorthin, was ca. 40 min dauerte: durch den verrueckten Verkehr, Muell, Kabelsalat ueber den Koepfen, Schilderwahnsinn und ueber hunderte am Boden liegende Hunde steigend. Schlussendlich am Eingang zum „Park“ und Pashupathinat waren Autos verboten, was eine Wohltat war. Wir sind der Hauptstrasse entlang Richtung Tempel und heiligen Fluss gelaufen, vorbei an vielen Staenden mit knalligen leuchtenden Frabpigmenten (die werden fuer die religioesen Zeremonien verwenden: mit einer klebrigen Masse vermischt schmieren sich die Hindus die Farbe als Klecks an die Stirn, als drittes „Auge“), Schmuck, kunstvoll zusammengestellten Blumen (Opfergaben) und natuerlich Souveniers. Die Staende wurden immer mehr je naeher der Eingang kam. Links auf den Mauern sassen Affenmuetter mit ihren winzigen Babies und assen Mangos.
Am Eingang zeigten wir laessig unsere Volunteer ID-Card und kamen gratis in die Tempelanlage.Gleich nach dem Eingang konnte man von einer Galerie auf den heiligen Fluss hinuntersehen. Unten haben sie auf einer Art Sockel Holzscheite aufgeschichtet und Leichen in Tuecher gewickelt (die Zehen konnte man noch sehen), mit Blumen bedeckt. Die Angehoerigen haben mit einem Bueschel Stroh den Holzstapel unter der Leiche angezuendet. Auf der anderen Uferseite kam ein Mann mit einem grossen Korb die Treppe herunter und kippte einen riesigen Berg Abfall in den Fluss, der zaeh davon schwamm. Daneben sprangen Kinder ins Wasser, schwammen und spielten. Aeltere Menschen stiegen ins Wasser, wuschen sich oder tranken sogar vom Wasser. Eine Frau wurde auf einer Trage von Sanitaetern, die eine Infusion in der Hand hielten, zu einem direkt an den Fluss und zwischen den Tempeln gebautes Krankenhaus getraten – wohl um dort sterben zu koennen, was fuer die Hindus der groesste Wunsch ist. Sie wurde an den bereits in Tuechern gewickelten Leichen vorbeigetragen. Maenner in Weiss, fegten Reste der Feuerbestattungen ins Wasser. Wir bestaunten fassungslos das Treiben hier.

Wir entschieden uns nach dem heiligen Hinduort nun den Ort zu besuchen, der fuerh die tibetischen Buddhisten einer der heiligsten Orte ist. Bodhnat. Ich war zwar dort schon zweimal, hatte aber nie richtig Zeit dort. Es folgte also ein weiterer 40 min Marsch durch die verrueckte Stadt Kathmandu.
Als wir durch die schmale Gasse kurz vor der Stupa hindurchschluepften (dort musste man nix zahlen ;) ) ueberraschteuns die Atmosphaere. Es war verglichen mit Pashupathinat viel friedlicher, freundlicher und sehr spirituell. Wir spazierten um die Supa herum, gingen auch zum ersten mal die Stufen hinauf und liefen auf dem ersten Plateau der Stupa einmal herum und genossen die friedliche Stimmung. Allerdings waren wir auch schon ziemlich hungrig und durstig und machten uns daher auf die Suche nach einem Cafe. Wir fanden durch Zufall ein echt super vegetarisches Restaurant auf einer Dachterrasse, wo wir uns die naechsten Stunden erholten.



Letzte Woche im HRDC (Hospital and Rehabilitation Center for Disabled Children)
28. Juli 2009, 04:21
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Meine letzte Woche in der Arbeit verging wie im Flug – leider! Ich musste neue Volunteers einweisen, sie herumfuehren, spielte und bastelte mit den Kindern, die Ward-rounds waren sehr lange, weil viele Studenten und Aerzte aus anderen Krankenhaeusern kamen, ich machte nachmittags Bedexcercises mit den Kindern, die Bettruhe hatten … Ich war einfach schon sehr gut eingearbeitet und nun musste ich gehen!! Am letzten Tag verteilte ich „Sweets“, und „schwaetzte“ mit den Kindern. Ausserdem kaufte ich eine Riesenpapaya – so gross wie ein mega Kuerbis – und zerschnitt die Papaya in der Kueche der Kantine (das war auch eine Erfahrung mit den Kuechenutensilien der Nepalesen zu arbeiten und zu sehen, wie „hygienisch“ das Essen zubereitet wurde, das ich drei Monate lang gegessen hatte). Die Papaya assen wir zusammen mit dem Physioteam und dazu gabs Milktea und Schoki.

Schlussendlich musste ich mich von allen verabschieden, was ziemlich traurig und eigenartig war – schliesslich hatte ich hier drei Monate gearbeitet und dann ging ich das letzte Mal den wunderschoenen Huegel vom Spital hinunter zum Haus, in dem ich wohne. Es fuehlte sich an, als ob es ein normales Wochenende waere und ich am Montag  wieder zur Arbeit gehen wuerde …



Update! Finally!
28. Juli 2009, 04:13
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Ich bin im Moment in Pokhara – meine letzte Woche werde ich hier verbringen, sind eigentlich jetzt nur noch 4 Tage. Es regnet hier seit Samstag Mittag eigentlich ohne Unterbrechung … und nun habe ich endlich wiedermal Zeit zu schreiben (ja man glaubt es kaum, aber ich hatte in den letzten zweieinhalb Wochen nie genug Zeit ein Internetcafe aufzusuchen und geduldig bei langsamen Verbindungen meinen Blog zu aktualisieren).

Es ist seit dem letzten Blogeintrag recht viel passiert und ich werde am Sonntag ohnehin zurueck nach Oesterreich fliegen und dann kann ich euch alles persoenlich erzaehlen – ich werde aber einige kurzte Zusammenfassungen fuer Neugierige :) noch schnell posten …



Fluege
3. Juli 2009, 12:07
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also meine Fluege sind nun folgendermassen:

am 02. August flieg ich zurueck nach Zuerich
am 21. August werde ich dann nach LA zu Michael fliegen und wir kommen am 28. September gemeinsam wieder in Muenchen an.

freu mich schon auf euch! es gibt viel zu erzaehlen und viele fotos zu zeigen!!



3. Juli 2009, 12:05
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Die Arbeit im Spital war einfach spitze die letzten zwei Wochen! Ich kann mittlerweile echt schon viel machen und mithelfen, was mich unglaublich gluecklich macht. Die Kinder sind einfach unglaublich!

Am Dienstag und Mittwoch ist immer Operationstag und dann sind keine „out patients“ im Krankenhaus. Dann bekommen die Kinder in der „ward“ unsere volle Aufmerksamkeit: letzte Woche haben wir Kartoffelstempel geschnitten und drei riesige Plakate mit ihnen gestempelt; wir haben Huete und Ketten aus Papier gebastelt und gezeichnet mit den Kindern. Die Kinder hatten dabei eine solche Freude, dass man selbst dabei total happy ist!

Die Arbeit macht mir echt wahnsinnigen Spass hier! Ich denke es war genau die richtige Entscheidung hierher zu kommen und das alles auszuprobieren, ins kalte Wasser zu springen …



vermiss die Berge!
3. Juli 2009, 11:55
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muss immer wieder an den Trek denken! das war einfach so ein beeindruckendes Erlebnis! Muss dorthin unbedingt zurueck… Wenn nicht gerade Monsun waere und es die ganze Zeit voll schuetten wuerde, haette ich den Annapurna Basecamp Trek oder Curquit gemacht aber das ist jetzt leider ueberhaupt nicht moeglich … muss wohl warten bis ich das naechste mal hier sein werde.

Als kleiner Trost hab ich letzte Woche „Into thin Air“ von Jon Krakauer und „Bergsuechtig“ von Hans Kammerlander gelesen. Bin nun auch bergsuechtig!!!



nepalesische Buerokratie
3. Juli 2009, 11:33
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wie bei meist allen Dingen hier braucht man viel Geduld – vor allem was die Buerokratie betrifft!

Unter anderem hab ich letztes Wochende auch mein Visum verlaengert. In der Frueh um 9 Uhr sind wir zum Immigration Office gefahren, vorher noch schnell ein Passfoto gemacht und dort haben wir ueberraschend schnell Formulare zum ausfuellen bekommen. Nachdem dies geschafft war, mussten wir zum ersten Schalter, hinter dem ein Mann sass der einige Informationen des Formulares in zwei andere Zettel uebertragen hat – natuerlich in einer Ruhe, die man nur hier kennt :) Computer gibt es hier offenbar nicht, alles wird mit der Hand auf irgendwelche verschiedenfarbige Zettel geschrieben, danach in Buecher, so gross wie der ganze Tisch, eingetragen und  gestempelt. Ich hab also einige neue Zettel bekommen und musste damit zum naechsten Schalter hinter der eine etwas sehr relaxte Dame sass, die ihre Bewegungen in Zeitlupe ausfuehrte. Wir waren nur zu zweit hinter dem Schalter und eigentlich waere es nur ums bezahlen gegangen aber wir mussten sicher 10 Minuten warten bis sie das erste Mal aufgesehen hat und den ersten Zettel genommen hat. Nach weitern 5 Minuten war endlich klar welche Summe ich zu zahlen haette. 2320 RS. Ich hab ihr 2520 RS gegeben (ich hatte nur einen 500 RS Schein – umgerechnet 5 EURO und keine einzelenen 100er – 1 EURO) und gebeten, dass sie mir 200 RS retour gibt. Sie grinste nur und sagte „no change“. Spitze! leicht angenervt bin ich nun in den stroemenden Monsunregen hinaus und von Geschaeft zu Geschaeft gelaufen und jeden angefleht mir die 500 RS zu wechseln. beim ca. 5. Geschaeft hatte ich dann erfolg. voellig nass bin ich wieder hinauf zum Schalter geflitzt und hab endlich bezahlen koennen. So, nun wuerde ich mein Extension-Visa in ca. 3 Stunden abholen koennen …

Das Immigration Office ist etwas ausserhalb von Thamel und ich hab mir gedacht in diesen drei Stundne koennt ich grad schnell mein Flugticket umbuchen. Hab mir also ein Taxi geschnappt und bin zum Office der Qatar Airways gefahren. Draussen hats geschuettet und ich bin eh schon relativ nass auf den nassen Sitz im Taxi gesessen – hat vom Dach des Taxis runtergetropft -  nun war meine Hose auch am Hintern nass.
Im Office von Qatar hat alles wieder wunderbar ausgesehen: nur drei Leute waren vor mir dran und ich war sehr zuversichtlich, dass ich gleich dran kommen koennte … bin ich auch! Nur bei mir hats dann natuerlich gedauert – uerst war der Preis, den i zum Glueck vorher abgefragt hatte und das Mail ausgedruckt dabei hatte, ein Problem das zu langen Diskussionen zwischen der Angestellten und ihrem Chef gefuehrt hatte. Nachdem ich schlussendlich den Preis, den ich per Mail bestaetigt bekommen habe auch bekommen hab sollte ich nun ploetzlich wieder Flugtaxen bezahlen, was ich natuerlich nicht ganz eingesehen hab. Die Angestellte versuchte mir zu erklaeren, dass es die Taxen sind, die ich sonst am Flughafen bar in Rupien bezahlen muesste. Irgendwann glaubte ich ihr halt und wollte bezahlen. Natuerlich wurde meine Kreditkarte nicht akzeptiert. Das sagte sie mir nachdem sie eine halbe Stunde spaeter,als sie ploetzlich verschwunden war, wieder im Buero zurueckgekommen ist. Ich hab ihr gesagt, dass meine Kreditkarte bestimmt in Ordnung ist – daraufhin tippte sie 10 od. 15 min im Computer herum bis sie schliesslich grinste und sagte: ok, akzeptiert! Oh Mann! Finally!!!

Mit dem neuen Ticket in der Tasche bin ich zurueck zum Immigration Office gefahren, wo ich obwohl ich eine halbe Stunde zu frueh war, meinen Pass und mein Visa sogar nach nur 5 min warten bekommen hab!! Yes! Success!



Massagekurs
3. Juli 2009, 11:22
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Am Wochenende wurde natuerlich wieder gefeiert in Kathmandu und verabschiedet … ich musste aber so wie so nach Kathmandu um mein Visa zu verlaengern, den Flug umzubuchen und mir einen Massagekurs zu organisieren.

Mission Massagekurs:
Nachdem ich im Internet nix billiges gefunden hab, hab ich angefangen Leute auszuquetschen, ob sie nicht wissen wo man einen guten aber guenstigen Massagekurs in Kathmandu machen kann. Schlussendlich hat mir Damu gesat, er ist Physiotherapeut im HRDC Hospital wo ich arbeite, dass sein Freund in Thamel ein Massagestudio und ein Cafe hat. Daraufhin hat er ihn angerufen und gesagt, dass er einen guten Preis machen soll. In Thamel bin ich dann in sein Cafe und hab dort Pharindra getroffen und mit ihm ueber den Kurs diskutiert – er startete mit 88.000 RS, was umgerrechnet ca. 800 EURO sind und das waere fuer zwei Kurse innerhalb von zwei Wochen gewesen. Also das ging natuerlich nicht – das ist kein Spezialpreis ;) und hab nochmal ernsthaft mit ihm gesprochen, Volunteer, kein Geld, arbeit fuer sein Land usw. und dann hat er mir den Kurs fuer 30.000 RS angeboten. Also fuer diesen Preis hab ich ihm dann das Angebot angenommen!Also mach ich nun einen Kurs in Shiatsu und Ayurvedic-Massage!!! Juhuuu! Das wird megasupi, bekomm alleine eine Masseurin, die mir alles lernt, einen Raum, das ganze Material, … und: zwei Massagen zu je 90 min! cool oder?

Der Kurs startet am 13.07.



back to „reality“ – back to Banepa
3. Juli 2009, 11:12
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nach dem ersten Schock, den ich in Kathmandu nach meinem wunderschoenen Trek erlebt habe, wegen den tausenden Touristen und den Abgasen usw. hab ich mich langsam wieder an den Alltag gewoehnt und bin nach 2, 3 Tagen zurueck nach Banepa gefahren. Dort wartete nach einem enstpannten Lesewochenede alleine auf der Dachterrasse oder im Zimmer die zweite Ueberraschung au mich: alle Volunteers waren neu, niemand war mehr da, der vor meinem Trek noch da war – ich hab mich zwar von allen verabschiedet, habs dann aber doch nicht realisiert, dass niemand mehr da sein wird. Stattdessen waren insgesamt4 neue Volunteers da – aus England, Deutschland, Australien und Kanada – die alle ihre letzte Woche in Banepa hatten! Hab mich also innerhalb einer Woche kurz anfreunden koennen und dann war ich schon wieder allein :( wenn man so lange hier ist kommt es einem so vor, als ob alle kommen und gehen nur man selbst bleibt …



erste Eindruecke
17. Juni 2009, 15:40
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also nachdem ich erst heute angekommen bin, stell ich euch erstmal die Fotos auf den Blog, die fuer mich die echten Highlights des Treks zeigen …

Kala Patthar Peak (5600m!!) war fuer mich extrem anstrengend (hab nix gegessen in der Frueh – wir sind um 4:00 Uhr los – und das war fatal …), nach einem Rehydrationsdrink gings mir gleich viel besser und ich konnte die letzten 100 m erklimmen und war dann uebergluecklich. die Welt lag mir zu Fuessen … ich konnte es kaum fassen. (Fotos 1-4, auf Foto 3 sieht man Mount Everest – der schwarze Berg, wie eine Pyramide)

am naechsten Tag sind wir zum Everest Basecamp gelaufen – leider nicht ganz weil es durch die Waerme zu viel Steinschlag und Eisbrueche gegeben hat. (Foto 5)

Gokyo Ri (5360m) war fuer mich das allerbeste: wir sind im Nebel um 4 Uhr Frueh weggelaufen und dann auf halbem Weg nach oben sind wir ueber den Nebel gekommen und vor uns haben sich die 7- und 8-Tausender im Morgenlicht gezeigt (inklusive Mount Everest). Das war der wunderschoenste Moment. Man kann das nicht beschreiben, man muss das erlebt haben und die riesigen Berge vor sich gesehen haben! (Fotos 6-10)



i’m alive!!
17. Juni 2009, 06:24
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bin vor ca. 2 Stunden in Kathmandu gelandet!

Der Trek war das beste was ich je in meinem Leben gemacht habe! Einfach unglaublich! Ich werde wohl viel Zeit brauchen um hier einige Fotos und Kommentare zu posten …



31. Mai 2009, 09:16
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Die Woche habe ich dann zugebracht mit nervoes und gespannt sein auf meinen Trek zum Mount Everest Basecamp!!!!! Ich hab mich naemlich dazu entschieden anstatt alleine den Helambu Trek zu machen mich zwei Jungs aus meiner Organisation – Cedric (Kanada) und Joel (Chicago) – anzuschliessen. Also Morgen gehts los! Der Flug nach Lukla geht um 5 Uhr in der Frueh und vorraussichtlich bin ich in zwei bis drei Wochen wieder zurueck.



31. Mai 2009, 09:15
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Am Freitag abend waren wir bei Gabs Familie im Haus eingeladen und wir haben Dhal Bhatt mit den Fingern gegessen! Echt traditionell nepalesisch!

DSC02865



Mountainbiketrip
31. Mai 2009, 08:59
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letztes Wochenende sind wir mitm Bike von Kathmandu gestartet und innerhalb von vier Tagen nach Nagarkot und Bhaktapur gefahren > Gab (Australien), Ruth (Daenemark), Cedric (Kanada), Katha (Deutschland), Laura (Kanada) und ich.

Am ersten Tag haben wir uns gleichmal praechtig verfahren und sind ca. 20 km den Berg umsonst rauf gefahren. Schlussendlich haben uns die Militaers nicht mehr weiter gelassen sonst waeren wir wohl ewig noch weiter gefahren. Die waren ganz freundlich und natuerlich koestlich amuesiert ueber so daemliche Touristen. Aber zu unserer Verteidigung muss ich sagen, dass wir eine gute Karte hatten und alle 2 Kilometer kommen Abzweige, natuerlich nichts beschriftet und man muss einfach raten wenn keiner da ist zum Fragen, welchen Weg man am Besten nehmen soll. Keiner dieser Abzweige war je auf der Karte eingezeichnet …

Das Beste war aber, dass am ersten Tag gleich zweimal die Kette von Ruth gerissen ist! und wir einmal mitten in der Pampa und einmal im Dorf alles repaieren mussten – ausserdem hat sich bei ihr auch noch das Zahnrad verbogen.

Geschlafen haben wir am ersten Tag in einem fuer zwei Betten vorgesehenen dreckigen wirklich stinkigen Raum zu sechst! Naja viel Schlaf haben wir da nicht bekommen.

Am naechsten Tag sind wir bis nach Mulkalkar (? weiss nimma wie man des schreibt) gefahren, der schoenste Ort der gesamten Tour. Wir haben in einem echt netten kleinen familiaeren Hotel (drei Zimmer) geschlafen. Das Dorf ist auf den Berg hinaufgebaut und die „Strasse“ durch das Dorf sind hunderte Stiegen ueber die sogar die Bueffel gehen muessen.

Ab dem dritten Tag hatten wir leider nur noch Regen – aber es war dafuer ein einziges Abenteuer – Downhill ueber 1600 Meter (die wir natuerlich zuerst muehsamst hinaufgestrampelt sind) im Schlamm und stroemenden Regen hinunter nach Nagarkot und Bhaktapur. Leider konnten wir durch den Nebel und Regen die Aussicht in Nagarkot ueber den Himalaya nicht sehen :( .

Angekommen sind wir erst am Dienstag Nachmittag wieder in Banepa.



mein zu Hause in Nepal …
31. Mai 2009, 08:59
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auf den ersten beiden Bildern sieht man mein Zimmer und die Aussicht auf Banepa von Dhulikel aus. Die Beiden naechsten Bilder zeigen einen crazy Bustrip von Banepa nach Kathmandu und das letzte Bild ist von unserer Curd-Party (nepalesisches-Joghurt-Party).



30. Mai 2009, 15:31
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Die letzten zwei Wochen waren echt kurz und sind wie im Flug vergangen. Wir sind am Donnerstag abend nach Kathmandu gefahren und am Freitag in der Frueh nach Chitwan – ein 6h langer Bustrip. Chitwan liegt ganz im Sueden, an der Grenze zu Indien und dementsprechend heiss wars dort. Wir haben dort in einem fantastischen Hotel gewohnt, direkt neben einem scheinbar sauberen (!) Fluss, mit sauberen Zimmern und gutem Essen. Nachdem wir angekommen sind haben wir zuerst eine Fuehrung durch einen Teil des Dorfes bekommen. Die Menschen dort bauen sich ihre Haeser aus einer Strohkonstruktion auf die sie dann Lehm pappen. Jedes Jahr im Februar werden die Haeueser erneuert oder neu gebaut!

Am naechsten Tag hatten wir eine Jungel-Safari auf dem Ruecken eines Elefanten!! Ich hab 6 Nashoerner gesehen, Affen, einen Pfau, viele andere coole Voegel und Tiere. Anschliessend konnte jeder der wollte ohne Korb, auf die nackte Haarige haut des Elefanten sitzen und mit ihm in den Fluss laufen – er hat sich nacher mit dem Ruessel bespritzt und natuerlich auch seine kleinen Reiter und sich dann anschliessend ins Wasser gelegt, so dass alle vom Ruecken ins Wasser gefallen sind. Wir haben ihm dann den Ruecken und den Kopf gewaschen. War ein riesen Spass! Ausserdem haben wir auch noch ein drei Tage altes Elefantenbaby gesehen!

Auf einer Kanufahrt flussabwaerts hab ich dann sogar ein Krokodil gesehen – waaaaa!

Es folgte ein etwas laengerer Abend im Garten des Hotels …



30. Mai 2009, 15:14
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Seit Montag 11.05. dann hab ich bis heute einen ziemlich hartnaeckigen Durchfall :( nimm jetzt Antibiotika gegen Amoeben (hoff das ist nicht wahr, dass i das hab!)



30. Mai 2009, 15:10
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natuerlich bliebs dann nicht beim „Nixtun“ aber das haben alle die mich kennen eh schon gewusst. Wir (Rebekka aus Daenemark, Gab aus Australien und ich) sind am Samstag nach Dhulikel gelaufen, haben uns bemueht dort vor Sonnenaufgang dort zu sein um den Himalaya zu sehen. Den Sonnenaufgang haben wir fast geschafft aber vom Himalaya war durch den Dunst, den es leider waehrend des Monsuns oefter hat – nichts zu sehen ausser ein paar Silhouetten. In Dhulikel haben wir erstmal Milktea getrunken haben uns die Stadt angesehen und sind dann ca. 5 Stunden nach Namobouddha gelaufen. Hunderte Treppen hoch zu einem kleinen Tempel und einem Militaerstuetzpunkt, von wo man eine irre Ausicht hat, weiter durch Waelder, Terrassenfelder und durch kleine Doerfer. Hier hab ich echt einen schoenen kleinen Eindruck vom Landleben in Nepal bekommen. Aber das absolute Highlight war dann Namobouddha. Ein winziges Dorf mit einer fuer die Buddhisten wichtigen Stupa und einem Kloster oberhalb auf einem Huegel. Dort haben wir Mittaggegessen, direkt neben der Stupa, eine veg. Thukpa (tibetische Suppe mit Nudeln und Gemuese) und sind dann den Huegel rauf zum Kloster gelaufen. Das Kloster sieht wie neu aus und wir waren ganz baff so etwas hier in Nepal zu sehen – das war das sauberste Gebaeude das ich hier je gesehen habe. Aus den Raeumen haben wir diese Hoerner gehoert die die Moenche blasen und dazu haben sie monoton gesungen. Einmal sind wir um das Kloster herumgelaufen, haben kurz hineingeguexelt und sind dann auf einem breiten Grat den Huegel entlang zu einer Stupa gelaufen. Jeder von uns hat sich dort ein Plaetzchen gesucht und erstmal die Aussicht genossen. Fuer mich war dort definitiv einer der schoensten Momente, die ich bisher in Nepal erlebt habe: ueber mir flatterten tausende von Gebetsfahnen im Wind (so eine Menge an Gebetsfahnen kann man sich ja gar nicht vorstellen), das hat wie Wasserrauschen geklungen und dann die Aussicht dazu, die vielen hohen gruenen Berge und im Tal die Terrassenfelder …

 

Nach Namobuddha sind wir am selben Tag noch nach Panauti gelaufen (weitere 4 Stunden) und haben uns als es gerade dunkel wurde  ein Hotel gesucht (dank Lonely Planet auch gleich gefunden :) ) Wir waren fix und fertig von dem Tag!

Panauti haben wir am Sonnag angesehen. Hier gibt es den aeltesten Tempel von Nepal. Die Stadt ist auch ganz nett, urspruenglich, zur Abwechslung wieder mal wenig Autos. Ggen Mittag sind wir wieder zurueck nach Banepa gelaufen.



7. Mai 2009, 11:43
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Diese Woche war bis heute, Donnerstag, nicht so aufregend: Am Montag ist Katharina (!) aus Deutschland (mit der war ich am Samstag unterwegs) zu uns nach Banepa gekommen. Mit ihr teile ich nun mein wunderschoenes Zimmer. In der Arbeit war diese Woche wieder nicht so viel los, aber ich lerne extrem viel und ich spiel wenn Zeit ist einfach mit den Kindern. Sollte das viel oefter machen, denn die freuen sich wirklich, wenn man sich mit ihnen beschaeftigt. Die liegen den ganzen Tag nur herum, haben nix zum spielen, meistens auch nix zum lesen, schlafen oft und sind einfach extrem geduldig. Es muss fuer die so langweilig sein! Aber man hoert nie ein Kind meckern oder aus einem anderen Grund als Schmerzen schreien und weinen – sie sind einfach unglaublich.

Heute haben wir den ganzen Tag ueberlegt ob wir nun nach Pokhara fahren sollen oder nicht – die politische Situation ist im Moment nicht gerade stabil und darum haben wir uns jetzt doch dagegen entschieden, was mir sehr recht ist. Ich hab dann endlich mal ein Wochende, an dem ich vielleicht auch mal ein bisschen relaxen und Buch lesen kann! Bis jetzt gings ja drei Wochen nur durch. Und jetzt freu ich mich grad mal aufs „Nixtun“! Es gibt hier ja auch in der Naehe einige Dinge die man durch eine kleine Wanderung oder kurzen Spaziergang erreichen kann – nur falls es doch nicht ganz beim „Nixtun“ bleibt ;) mals sehen. Es findet auch am Samstag und Sonntag ein Festival in vielen Staedten – auch in Banepa – statt weil der Geburtstag von Buddha gefeiert wird (ich glaub der 2056. oder so). Also das lass ich mir bestimmt nicht ganz entgehen.



7. Mai 2009, 11:29
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Samstag>Ausschlafen nach einer langen, langen, laaaangen Nacht…

Dann: Besichtigung mit einem Maedel aus Deutschland und einem Amerikaner den Durbar Square (Tempelplatz) in Patan, einer Stadt neben Kathmandu. Wir hatten eine persoenliche Fuerung eines 12-jaehrigen Jungen, dem wir anschliessend Suessigkeiten kauften. Am Abend sind wir bei Sonnenuntergang nochmals zum Monkeytempel gelaufen, der ist einfach wunderschoen und man sieht auf ganz Kathmandu hinunter!



7. Mai 2009, 11:25
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Freitag, 1. Mai, bin ich um 5.00 Uhr aufgestanden und Richtung Nala gelaufen. Ein kleines Dorf neben Banepa. Es war schon so viel Leben auf den Strassen als ob es Mitten am Vormittag gewesen waere… Bin durch die Felder spaziert, auf ganz duennen Stegen zwischen den Terassen, immer Richtung Golddach eines Tempels. Am Bach entlang entdeckte ich einige Maenner in hockender Position, die ich wohl gerade bei ihrem Geschaeft stoerte und kurz vor dem Dorf eine Gruppe Maenner, die sich gerade wuschen. Ok, ich wechselte die Richtung, obwohl ich genau unterhalb des Tempels stand > Retour, Balancieren auf den schmalen „Graten“ zwischen den Feldern und in einem weiten Bogen wieder Richtung Tempel. Kurze Zeit spaeter erreichte ich die Dorfstrasse, ueberall offene Laeden, Gemueseverkauf auf den Strassen … ich folgte der wohl einzigen Strasse – direkt zum Tempel: ein Menschengewurle, Musik, Kinder, Ziegen, hunderte Tauben und ein schoener Hindutempel. Um rechtzeitig zur Dusche (wie immer eiskalt) und zum Fruehstueck zurueckzukommen ging ich dann relativ bald ueber die Felder bei Sonnenaufgang zurueck zum Haus.

Es folgte ein eher langweiliger Arbeitstag – wir waren am Freitag einfach zu viele Physios. Da drei von den Physios aber am Freitag ihren letzten Arbeitstag hatten, entschied ich mich mit nach Thamel in Kathmandu zu fahren um dort nochmal zu feiern. Die Fahrt von Banepa nach Kathmandu war das reinste Abenteuer: Sitzend auf dem Dach eines dieser stinkenden alten Busungetuemer. Festhalten war das Wichtigste! Die Aussicht war traumhat – auch zum Fotografieren und ein ziemlicher Spass! Kurz vor Kathmandu mussten wir dann runter weil es eigentlich verboten ist und es drinnen wieder Platz gab.



4. Mai 2009, 11:41
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so, nun werd ich mich auf nach Hause machen, weil es gibt naemlich Abendessen – Dhal Bhatt (wie jeden Tag). Vielleicht schaff ich es, dass ich morgen weiterschreibe …



4. Mai 2009, 11:37
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Am Donnerstag sind wir am Morgen wieder zum Yoga gegangen – diesmal hab ich auch etwas gesehen (hab letztes Mal schlaftrunken die Brille vergessen!). Diesmal wars aber durch das gequatsche mehr eine Messe als Yoga und wir hatten eigentlich nur Atemuebungen.

Ich hab mich dazu entschieden an einem Mobile-Camp teilzunehmen. Da werden Patienten vor Ort behandelt und operiert. Oft muss man einen ganzen Tag trekken um bei den Patienten anzukommen! Das Camp fuehrt mich in den „wilden Osten“ von Nepal. Das wird bestimmt ein tolles Abenteuer und super Erfahrungen – ich freu mich total drauf! Am 26.05 gehts los, fuer 12 Tage.

Am Abend hatten wir eine „Curd“-Party, weil drei von den Physios am Freitag ihren letzten Arbeitstag hatten. Curd ist eine Art Joghurt nur viel fetter und suesslich. Man kann es in gebrannten Tonschalen in verschiedenen Groessen kaufen. Wir hatten 2 der groessten und eine mittlere Schale und dazu die verschiedensten und suessesten tropischen Fruechte, die wir in einem kleinen Marktladen gekauft hatten. Nachdem dann aber bald der Strom wiedermal ausgefallen ist, hat die Party doch ein frueheres Ende genommen als sie bei uns zu Hause enden wuerde …



4. Mai 2009, 11:19
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Am Dienstag und Mittwoch ist immer Operationstag – dementsprechend ruhier ist es, es sind dann nur die „in-patients“ zu betreuen. Am Nachmittag hatten wir dadurch Zeit Wandbilder von Oki (aus England) fertig zu malen. Sie hat dort begonnen Kinder mit verschiedenen Gipsen, Kruecken, Amputationen :) , Muetter mit ihren einbandagierten Babies usw. zu malen. Wir haben ihr dann geholfen es fertig auszumalen und auf die Kleidung Glitter und Sternle raufzupicken – ich hab Glue and Glitter fuer die Kinder mitgebracht, das konnten wir gut gebrauche! War echt ein Spass!



4. Mai 2009, 11:03
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So nun sitz ich wiedermal im Internetcafe und muss nun irgendwie in meinem Gedaechtnis ausgraben was ich diese Woche gemacht hab – bin am Wochende einfach nicht dazu gekommen. Also ich versuchs, fuer euch ;) :

Am Montag war echt ein cooler Arbeitstag, weil ich die ersten Patienten selber betreuen durfte! Hab mit Kindern, die Brandwunden an den Fingern haben, Uebungen gemacht. War echt gluecklich!

Am Abend sind drei neue Maedels angekommen aus Australien – o mann schon wieder Englisch – sie sind fertige Physios. Nach ein bisschen Smalltalk bin ich dann aber gleimol ins Bett gegangen…



26. April 2009, 06:01
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heute hab ich mich erstmal ausgeschlafen – letzte nacht nach dem Fortgehen hab ich insgesamt vielleicht 2 oder 3 Stunden geschlafen. Vorher bin ich durch die Laeden geschlaendert und hab mir 2 Shirts und eine coole Hose gekauft. Seit Montag trag ich naemlich die gleiche Hose, weil die so angenehm duenn ist und ich sonst ausser der Berghose nur noch eine Jeans dabei habe. Die ist jetzt inzwischen schon ziemlich staubig und dreckig ;)
Nachher werd ich wahrscheinlich irgendwo gemuetlich etwas essen und dann wieder zurueck nach Banepa fahren.
Alles Liebe aus der spannendsten Stadt und dem interessantesten Land das man sich nur vorstellen kann!



26. April 2009, 05:57
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Gestern hab ich mich in die Altstadt von Kathmandu gemacht und mich vom ganzen Leben dort treiben lassen. Ueberall sieht man kleine Maerkte, Saecke mit verschiedenen Gewuerzen, Gemuese, verschnipseltes Fleisch und natuerlich gibt es praktisch in jedem Eck eine kleine Stupa, oder sonstige religioese Statuen, Bauten oder so. Gestern war Muttertag in Nepal und dementsprechend ist es ueberall zugegangen (Muttertag ist hier sehr wichtig – angeblich kommen nach den Goettern gleich die Muetter, die verehrt werden :) ). Ich bin bis zum alten Palast spaziert, der sehr beeindruckend ist – schoene Holzschnitzereien an den Fenstern, Tempelplaetze – und bin dann wieder zurueck Richtung Thamel gelaufen. Das schoenste an diesem Tag war: ich hab mich hinter einer Stupa hingesetzt, direkt hinter den Staenden, bei denen man Bluetenblaetter, Bluetenkraenze, Raecherstaebchen und aehnliches fuer spirituelle Zeremonien kaufen kann. Vor mir war ein kleiner Raum, aus dem ich Maenner singen und Trommeln hoerte. Ich bin dort gesessen hab gelauscht und den Menschen bei ihrer Zeremonie um die Stupa herum zugesehen. War sehr beruehrend!



26. April 2009, 05:42
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Am Freitag haben wir den Arbeitstag mit einer Yogasession gestartet – um 5.30 Uhr. Jeden morgen trifft sich das Dorf in einer alten Markthalle, ausgelegt mit einer Plane und alten Schaumstoffmatten um dort bei Musik Yoga zu machen. Alles unter der Anleitung eines Yogagurus, der zwischen anderen Yogaschuelern auf der Buehne sass. Das war sooo schraeg! aber echt laessig. Ich denk, das werde ich oefter machen. ist fuer uns volunteers umsonst!
in der Arbeit war ich recht unterbeschaeftigt. man muss sich die arbeit regelrecht suchen. die Nepalesen wuerden dich nie selbst um hilfe oder unterstuetzung bitten … aber daran muss ich mich gewoehnen. ich spiel halt mit den kindern, wenn nichts fuer mich zu tun ist. ich bin es einfach gewoehnt viel zu arbeiten :)
Nach der Arbeit sind wir mit dem Bus nach Kathmandu gefahren, weil wir am Abend einen Physio-Workshop hatten (der eigentlich nur aus Smalltalk bestand) und danach ein Treffen aller Volunteers stattfand (das gibts angeblich nur alle drei Monate). Die Fahrt war ein Horrortrip: Heiss, Staubig, Dreckig, ewig lang (2h, statt 1,25h). Nachdem der Bus voll war sind die naechsten aufs dach gestiegen. Schlussendlich war der Bus voll auf dem Dach und innen, wie die anderen Busse auch. Nach der Fahrt fuehlte ich mich, als ob ich 10 Schachteln geraucht haette und schlussendlich hatte ich durch das atmen durch die Nase Sand zwischen den Zaehnen.

Am Abend bin ich dann das erste mal richtig fortgegangen, mit allen anderen Volunteers. Allein sollte man das ja als Frau nicht machen. War echt laessig und wir hatten maechtig viel spass. Schlussendlich sind wir auf der Dachterrasse unseres Hotels gelandet, sind auf dem Ruecken am Boden gelegen, habe die Sterne angesehen und gequatscht …



26. April 2009, 05:33
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Donnerstag, mein erster Arbeitstag:
Wir hatten zuerst „Ward-round“, d.h. Visite. Da sieht man schon schlimme Dinge. Ein Maedchen wurde am Vortag 9h operiert, weil ihr durch eine Brandwunde der Unterschenkel an den Oberschenkel gewachsen ist – wurde nach der Brandverletzung nicht medizinisch behandelt. In der Infektionsstation sieht man die tollsten Wunden: offen bis auf den Knochen. Am Nachmittag hab ich dann den Glue and Glitter, den ich in Oesterreich noch gekauft hab, ausgeteilt. Die Kinder sind so schuechtern!! Zuerst haben sie nur beobachtet und dann ganz zoegerlich selbst probiert. Aber sie hatten einen maechtigen Spass dran!



26. April 2009, 05:17
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in Banepa hatte ich bisher keine Zeit zu den Oeffnungszeiten ins Internetcafe zu gehen: aber jetzt bekommt ihr ein update!

Mittwoch:
Ruth hat mich abgeholt und wir sind mit einem winzigen Bus nach Banepa gefahren. Die Fahrt war das reinste Abenteuer! Die Strassen und der Verkehr sind einfach unvorstellbar! Staubig, gefaehrlich, stinkig und ein einziges Gehupe! Baenape ist eine nette Stadt, nicht so hektisch, viel Billiger und mit klarerer Luft als in Kathmandu. Rund um Banepa sind kleine Huegel und auf einem dieser Huegel ist das Spital – rundherum Reisfelder, Getreide und eine wunderbare Aussicht auf Banepa. Ich hab ein Zimmer unterhalb des Daches fuer mich alleine (jedenfalls momentan) mit einem riesigen Balkon und drei grossen Fenstern. Momentan sind noch drei andere Volunteers im gleichen Haus, es koennen dort aber bis zu 20 (!) wohnen. Das Spital ist auch schoener als ich es mir je vorgestellt haette – nettes Personal, suesse Kinder und tolles Areal. Das wird ein herausforderndes Abenteuer in Banepa: Englisch, Nepali (nur fremde Sprachen), ein neues Fachgebiet, in dem ich arbeiten werde, fremde Kultur,…
Abends schreibe ich Tagebuch, meistens mit Stirnlampe, weil der Strom ausfaellt.



Postal Address von Katharina in Nepal
22. April 2009, 22:19
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Katharina Weber
c/o Lok Sudaar Bhalia
Woku Tole Banepa – 10
Karve District
Kathmandu Nepal



Kathmandu
21. April 2009, 14:10
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nachdem ich toastbrote mit salziger Butter und nur aus Zucker bestehender Marmelade gefruehstueckt hab, hat mich kathzy ( nicht Sajani) abgeholt und mir einige organisatorische Dinge wie wichtige Nummern, Stadtplan usw. uebergeben. Danach sind wir ca. 2 Stunden durch Kathmandu gelaufen – durch einen kleinen Teil – und sie hat mir wichtige Orte gezeigt. War sehr sehr interessant und wahnsinnig beindruckend! man kann sich dieses Durcheinander, die vielen Farben und Gerueche und auch die Freundlichkeit der Menschen gar nicht vorstellen. Man kann gar nicht anders, als selbst staendig zu grinsen! Auf meinen Wunsch hin, hat mir Kathy sogar noch beim Kauf von Handy, Simkarte und Ladegeraet geholfen. musste dort meine Daumenabdruecke hinterlassen – die Farbe ging fast nicht mehr weg. Also jedenfalls hab ich jetzt ein HANDY!!! Michael kann euch die Nummer geben.

Am Nachmittag bin ich einfach drauf losmarschiert und wollt mir den „Monkey-Tempel“ ansehen. Nachdem ich von hinten freundlich mit „Namaste“ begruesst worden bin, hab ich zurueckgegruesst, angefagen zu quatschen und daraufhin hat er mich grad zum Tempel begleitet (man lauft ca. eine halbe Stunde bis 40 min), mir alles gezeigt und mich dann wieder zurueck gebracht!! So nett! Einfach so!! War echt interessant mit ihm zu reden. Angeblich war er schon dreimal auf dem Mount Everst und arbeitet als Guide fuer Touristen, die Trekken gehen wollen. Oh ich sags euch, der Tempel und die ganzen Statuen, das viele Gold und der Raeucherstaebchenduft und die Butterkerzen ueberall … so schoen!! und man sieht ueberall die suessen Affen, Affenbabies, Hunde und Hundebabies! ich muss da unbedingt nochmal hin. Bin erst vor ca. zwei Stunden zurueckgekommen und hab dann bei der Rezeption eine Nachricht bekommen, dass ein anderer Volunteer (Kathy hat mich schon informiert) eingetroffen ist. Hab sie dann abgeholt und wir haben gemeinsam abend gegessen. Sie kommt auch aus England – so kann ich auch mein Englisch ein wenig aufbessern! Morgen um 10.30 fahr ich mit Shanika nach Banepa zur Familie – bin schon sehr gespannt! Alles Liebe aus dem wunderbaren Nepal!!



bin in nepal!!
20. April 2009, 13:56
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Der Flug von Doha nach Kathmandu war angenehm, ich hab nur leider keine berge gesehen, weil es extrem dunstig war. gelandet in Kathmandu hab gleich erfahren wies mit der kommunikation sein wird: ich wollte mich erkundigen, wie das mit dem deklarieren von Bargeld und Luxusgegenstaenden funktioniert (das muss man ja sich angeblich in den pass eintragen lassen) und die haben alle so schlecht englisch gekonnt, dass mir niemand weiterhelfen konnte. schlussendlich haben sie mir einen Stadtplan in die Hand gedrueckt und mir erklaert, wie ich zu einem fotoentwicklungsgeschaeft in der Innenstadt komme. also hab ich mir gedacht, ich lass das ganze, kauf trotzdem ein und es wird schon alles gutgehen. vom Flughafen hat mich ein Angestellter vom Hotel abgeholt und mich eine halbe stunde durch Kathmandu zum Hotel gefuehrt. Konnte gleich die ersten eindruecke sammeln: im Muell nach Essen suchende Kinder, tausende Hunde, grosse Affen, Verkehrschaos das man sich nicht vorstellen kann … und sehr nette menschen! morgen um 10 Uhr kommt mich Sajani von Projects abroad abholen und geht mit mir ein paar sachen organisieren.



guata morga
20. April 2009, 02:41
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bin grad in doha gelandet und siehe da, nachdem ich mich durch den quick-transfer-security-check geschlaengelt hab entdeck ich einen internetpoint! also der flug war ok – super flugzeug, modern und neu und gutes essen. hab zwar net schlafen koennen, aber nachdem ich mich von einer unangenehmen position der beine in die andere gwaelzt hab und die augenklappe der airline angeyogen hab ist die zeit doch schnell vergangen – also hab ich eventuell doch etwas geschlafen? ich setz mich jetzt auf eine bank und wart auf meinen flug nach kathmandu und beobachte das geschehen: frauen mit langen kopftuechern und langen kleidern sitzen barfuss am boden und trinken tee, buisiness-typen fetzen von einem gate zum anderen und draussen die wueste und wolkenkratzer … also ich gruesse euch alle und hoffe, dass ich bald aus nepal schreiben kann :) )



Engelsdorf, bei Heidi und Thomas
8. April 2009, 09:14
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Grillen, sandkastenbauen, quatschen, spazieren, relaxen und Bier trinken.



Engelsdorf, 4. April
8. April 2009, 08:53
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Spaziergang mit Melina und Mike in die schöne Pampa von Engelsburg – Felder, Felder, und ab und zu auch noch Felder und dann wieder Felder …

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8. April 2009, 06:58
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o men! NÄCHSTE Woche am Sonntag flieg ich!!! waaaaaaaaa!



adresse
2. April 2009, 19:27
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für jeden, der vielleicht mal ein kärtle oder ein briefle oder sonst was :) nach banepa zu mir schicken will:

Lok Sudaar Bhaila
Wokufde Banepa – 10
Karve District
Kathmandu
Nepal 

Telefon: +977 1 6619 46



Arbeit im HRDC
2. April 2009, 19:13
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Das HRDC ist ein Spital in Banepa, wo speziell Kinder mit orthopädischen Problemen behandelt werden. Kinder, die so arme Eltern haben, dass sie siche keine medizinische Versorgung für ihr Kind leisten können, bekommen die Behandlung oft umsonst. Es gibt 7 Ärzte, 21 Krankenschwestern, 75 Betten.
Meine Aufgabe wird hauptsächlich assistieren sein, helfen, wo es grad nötig ist.
In der Früh ist Visite, dann muss ich in der Physiotherapie- und danach in der Krankenschwesternabteilung helfen. Irgendwann dazwischen Mittagspause (mit „Dhal Batt“). Ab 2pm soll ich dann den Kleinen einen Kunstunterricht (!) geben. bin ja mal gespannt!
Jetzt versuch ich mich noch in der kurzen Zeit, die mir noch hier bleibt, so gut wie möglich vorzubereiten – möcht eben gleich ganz aktiv mitarbeiten :)

hrdc



Unterkunft
2. April 2009, 18:44
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heute komm ich vom Einkaufen zurück, öffne meine projects-abroad Seite (wie ungefähr jeden Tag 5x), weil ich sehen will, ob endlich wieder was neues drin steht … und siehe da! es steht was drin bei „accomodation“ und bei „placement“!!! endlich! hab mir natürlich sofort den text genau durchgelesen und die Fotos angesehen: mein Wunsch nach Banepa zu kommen ist in Erfüllung gegangen!

wohnen werd ich also in Banepa, bei der Familie von Lok Sudaar Bhaila. Die Familie hat ein Haus, in dem bis zu 10 (!) Volunteers untergebracht werden können – 2 pro Zimmer. Lok und seine Frau haben zwei Töchter und zwei Söhne. Zum Frühstück gibts gebratenes Brot mit Ei und Doughnuts :p Von dem Haus aus lauf ich ca. eine halbe Stunde auf den „Berg“ zur Arbeit und nach Kathmandu ist es 1,5 h mit dem Bus …

klingt alles so spannend! freu mich jetzt umso mehr, seit ich details kenn!

loki_house

loki_family



update Termine Nepal
21. Februar 2009, 09:19
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Hab jetzt den vollen Organisationsbeitrag und den Flug bezahlt – jetzt mal für 3 Monate. Daraufhin hat man mir sofort den Flug gebucht: ich flieg am 19. April nach Kathmandu. Also eine Woche später, was ich ehrlich gesagt gar nicht so schlecht find, weil ich dann alles in Ruhe noch organisieren und vorbereiten kann. Ich arbeite ja bis 31. März noch. 

Der Flug ist mit Zwischenstop in Katar (neben Saudi Arabien), in Doha! Insgesamt flieg ich 11 Stunden und hab ca. 3 Stunden Aufenthalt in Doha.

In Kathmandu wird man mich vom Flughafen abholen und ins Hotel Excelsior (auch in Kathmandu) bringen, wo ich ein bis zwei Tage bleibe. Danach bringt man mich zu meiner Gastfamilie und ich werde anfangen zu arbeiten … Wenn alles glatt läuft, ich das Geld zusammenkratzen kann, würd ich gern vor Ort auf 5 Monate verlängern. Mit dem Visum neu beantragen und mit den Versicherungen wird mir dann dort geholfen. Aber das lass ich mir noch offen. 

Jedenfalls werde ich sobald ich in Nepal bin einen Sprachkurs in Nepali. Dann kann ich mich wenigstens ein bisschen mit den Einheimischen verständigen. Und ich möcht auch unbedingt einen Massagekurs machen! und wer weiß was sonst noch alles … mal schaun! …

Ich freu mich schon so!



voll fertig aber voll happy!
15. Februar 2009, 18:18
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hab heute einer meiner schönsten schitouren in diesem jahr gemacht! wir waren auf dem hohen fraßen – klingt gar nicht so spektakulär – war es aber!! tiefschnee von oben bis unten, pulver, den ich noch nie in diesen ausmaßen genossen hab! einfach nur geil :)  

was aber auch die tour so schön gemacht hat, war das besondere wetter: hunderte meter hohe wolken haben uns einmal in nebel gehüllt und dann wieder die sicht auf bergketten freigegeben. war einfach unglaublich!

hier ein paar eindrücke:

This movie requires Adobe Flash for playback.



gefilmt in Nepal
14. Februar 2009, 10:06
Gespeichert unter: Infos, Nepal

ein Film von „boardergirl“ – sie war in Banepa über projects abroad



meine süßen Nichten Melina und Naya
14. Februar 2009, 09:18
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krankenversicherung
14. Februar 2009, 09:10
Gespeichert unter: Nepal, Organisation

hab in den letzten tagen erfahren, dass ich in der Zeit in Nepal zwar in Nepal krankenverischert bin, aber net daheim! sehr super! also: erkundigen bei ams, bei vgkk und bei meinem versicherungmakler. fazit: i muss mi entweder für eur 85 jeden monat nomol zusätzlich zur reisekrankenversicherung versichern. oder – etwas risikoreicher – wenn wirklich etwas sein soll, mi nachträglich durch einen antrag freiwillig bei der vgkk versichern. dann wär i ab dem folgetag auch in österreich krankenverischert. i glaub i entscheid mi für letzteres. dann muss mir halt jemand das formular bei der vgkk abgeben. wird scho klappen!

aber die versicherung über projects abroad scheint wirklich gut zu sein – sagt jedenfalls der versicherungsmakler, der das nomol für mi geprüft hat. also alles bestens!



Jetzt ists fix!
22. Januar 2009, 18:36
Gespeichert unter: Nepal, vor der großen Reise

Am 12. April, am Ostersonntag, gehts ab nach Nepal! Ostern passt ja prächtig – der Tag der Wiedergeburt ;)



und der countdown läuft …
12. Januar 2009, 18:48
Gespeichert unter: Nepal, vor der großen Reise

Ab heute steht fest, dass ich noch bis Ende März arbeiten werde. Im April versuche ich noch 2 Wochen frei zu halten, für die letzten Dinge, die organisiert werden müssen und um mich nochmal so richtig auf die Reise vorzubereiten. Das heißt Mitte April werde ich dann nach Nepal fliegen!

Jetzt hab ich also noch genug Zeit bis dahin, um mich um Impfungen, Visum und Finanzielles zu kümmern. Die Zeit werd ich auch brauchen :p !



Vorfreude auf NEPAL!!!
10. Januar 2009, 08:57
Gespeichert unter: Nepal, vor der großen Reise

Im Frühjahr werde ich nach Nepal gehen und dort einen Freiwilligenhilfsdienst in einem Krankenhaus im Bereich Physiotherapie machen. Wenn das Geld reicht bleib ich fünf Monate! Jetzt heißt es also sparen, sparen, sparen :)

Im Moment bin ich am Organisieren und alles mögliche am Vorbereiten. Es gibt so vieles an was man denken muss… Vor allem muss ich mich auch psychisch darauf einstellen – ein Sprung ins Ungewisse, ein neues Land, neue Kultur, neue viele Erfahrungen. Und danach? wie gehts dann weiter? alles ist offen! ;)



Silvretta
7. Januar 2009, 19:59
Gespeichert unter: in da Berg

Ski-Tour auf den Hennekopf bei superspitzen Wetter!

Gipfelfoto